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Spende an den Kinderhospizdienst übergeben



Im Rahmen eines ihrer regelmäßigen Treffen gelang es der Gemeinschaft “Brüder und Brüderinnen am Henkel” unter dem Vorsitz von Dr. F.G. Hoepfner und auf Einladung von Jürgen Wenz einen Spendenbetrag in Höhe von 700,- Euro zu sammeln.

Am Montag, 15.10.2018 wurde diese Spende in der Villa Hoepfner an den Kinderhospizdienst für Stadt und Landkreis Karlsruhe übergeben.

Das Foto zeigt v.l.n.r. Silvia Pfirrmann (Wenz + Adam), Bettina Dennig (Kinderhospizdienst), Jelena Kuhar Papesa (Diakonie Karlsruhe), Jürgen Wenz, Dr. F.G. Hoepfner, Luise Winter (Diakonie Karlsruhe).


Durch eine lebensverkürzende Erkrankung eines Kindes oder Jugendlichen ergibt sich eine große Belastung für die Familie. Mit ihren Angeboten sorgt der Kinderhospizdienst dafür, dass die gesamte Familie diese schweren Wege nicht allein gehen muss. Der Kinderhospizdienst für die Stadt und den Landkreis Karlsruhe wird vom Diakonischen Werk Karlsruhe, dem Caritasverband Karlsruhe e.V., dem Diakonischen Werk im Landkreis Karlsruhe und dem Caritasverband Landkreis Karlsruhe-Bezirksverband Ettlingen e. V. getragen. Er berät und begleitet seit fast 12 Jahren schwer kranke und sterbende Kinder sowie deren Angehörige auf Basis bürgerschaftlichen Engagements. Das Hilfsangebot wird den Wünschen und individuellen Bedürfnissen der Familien angepasst.


Das bürgerschaftliche Engagement ist unersetzlich für die Kinderhospizarbeit. Nur durch Spenden und ehrenamtliche Mitarbeit kann der Kinderhospizdienst Karlsruhe diese Tätigkeit im vollen Umfang, auch Angebote der Trauerbegleitung, Geschwisterarbeit usw. durchführen. Ehrenamtliche Begleiter*innen bieten den Familien durch ihr einfühlsames Engagement, Entlastung und Stärkung und tragen so zu einer möglichst hohen Lebensqualität für alle An- und Zugehörigen bei. Es werden somit Familienmitglieder, Freunde, Schule, Kita usw. in unserer Arbeit berücksichtigt und miteinbezogen.
Die Mitarbeiter*innen werden ausführlich auf diese Arbeit vorbereitet, regelmäßig geschult und sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Das Angebot ist für Familien kostenfrei und kann unabhängig von Weltanschauung, Religion und Nationalität in Anspruch genommen werden.

Weitere Informationen unter www.hospiz-in-karlsruhe.de


Hier noch ein paar kurze Infos zum Freundeskreis: Der in den 80er Jahren von Helmut Aretz, Kurt Berndt, Jürgen Gottmann und Dr. F.G. Hoepfner gegründete Freundeskreis „Brüder und Brüderinnen am Henkel“ setzt sich aus Persönlichkeiten der Region zusammen, die sich der Förderung der Bierkultur, der Freundschaft und des Genusses verschrieben haben. Sie treffen sich in regelmäßigen Abständen jeweils auf Einladung eines Mitglieds zu einem Diskussionsabend und spenden bei diesen Gelegenheiten beträchtliche Summen für einen sozialen Zweck in der Region. Auf diese Weise konnten bereits mehr als 100.000 Euro an verschiedene Einrichtungen übergeben werden.